Über uns
Wir bieten unsere Dienstleitung für alle Menschen mit Unterstützungsbedarf an. Eine Spezialisierung streben wir hierbei nicht an. Da unsere Pflegekräfte bereits in allen Pflegefeldern sehr erfahren sind, werden wir auch demente PatientInnen versorgen können.
Unser Team besteht aus Fachkräften mit angestellten MitarbeiterInnen, die insbesondere Alltagsunterstützung zu Hause anbieten werden. Daneben ist für uns das Einbeziehen der pflegenden Angehörigen selbstverständlich. Außerdem beinhalten unsere Dienstleistungen Türöffner-Angebote im Bereich der Kultur und Freizeit sowie Entspannungsangebote. Unser Schwerpunkt liegt auf der Begleitung von PatientInnen in ihrer Häuslichkeit.
In der Betreuung von unterstützungsbedürftigen PatientInnen setzten wir auf eine ressourcenorientierte Haltung und Wertschätzung der Menschen, wobei wir unser wesentliches Augenmerk auf die Reaktionen des Unterstützungsbedürftigen auf die gemeinsamen Aktivitäten setzen. Durch die langjährige Erfahrung unserer Mitarbeiter im sozial- und pflegeorientierten Umfeld mit verschiedensten Erkrankungen können wir auf zahlreiche Erfahrungswerte zurückblicken und sind auch in der Evaluation der Ergebnisse unserer Leistungen geschult. Wir sind uns des Einzelfallcharakters eines jeden Patienten bewusst und werden die persönlichen Ressourcen in den Unterstützungsprozess einbeziehen, wobei wir über langjährige Kenntnisse über die unterschiedlichen Beeinträchtigungen und deren Auswirkung auf die persönliche Situation und das Erleben durch die Patienten, Angehörigen sowie die Fachkräfte zurückgreifen können. Besonders wichtig ist für uns die Zusammenarbeit mit pflegenden Angehörigen und deren Einbeziehung nach deren gegebener Lebenssituation und den jeweiligen Möglichkeiten.
Unsere Pflegekräfte und Pflegefachkräfte, welche bereits im Rahmen ihrer Ausbildung sowie
durch ihre Arbeitserfahrung im Umgang mit dementen Patienten geschult wurden, werden auch die Betreuung dementer Patienten übernehmen. Um hier eine individuelle Vorgehensweise sicherzustellen, ist es wichtig, umfangreiche Biografiearbeit zu leisten. Zur Erstellung der Biografie ist es vorgesehen, alle an der Versorgung Beteiligten, wie z.B. Angehörige hinzuzuziehen. Auf Basis der Biografie werden dann Gewohnheiten, Vorlieben und früher vorhandene Hobbys herausgearbeitet und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur Reaktivierung der Erinnerung genutzt. Je mehr über die Gewohnheiten und Abläufe des
Erkrankten bekannt ist, umso leichter wird es, in die Erinnerungen des Pflegebedürftigen vorzudringen und im Zusammenhang mit Validation den Tagesablauf und die Alltagsstruktur auch für den Erkrankten nachvollziehbar zu gestalten. Wir versprechen uns von dieser Vorgehensweise, dass die strukturierenden Abläufe hier nicht neu erlernt oder hinzugefügt werden, sondern dass aus der Erinnerung heraus verdeckte oder evtl. verschwommene Ressourcen aktiviert werden.